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Sonderregelung im Vereinsrecht

Seit März letzten Jahres gelten vorübergehende Sonderregelungen im Vereinsrecht. Virtuelle Mitgliederversammlungen sollten hiermit während der Corona-Pandemie ermöglicht werden.

Das Vereinsrecht wurde noch weiter angepasst, so können zum Beispiel Mitgliederversammlungen aufgeschoben werden, wenn Präsenzveranstaltungen nicht möglich und virtuelle Versammlungen nicht zumutbar sind. Die neuen Regelungen treten am 28. Februar 2021 in Kraft und sind zunächst bis Ende 2021 rechtskräftig.

Quelle: Der Paritätische Gesamtverband, Fachinfo: „Klarstellungen zu virtuellen Mitgliederversammlungen und virtuelle Sitzungen für Vorstände“ vom 05.01.2021, URL: https://www.der-paritaetische.de/fachinfo/klarstellungen-zu-virtuellen-mitgliederversammlungen-und-virtuelle-sitzungen-fuer-vorstaende/

Regelungen in den Bundesländern

Die NAKOS hat auf ihrer Website eine Übersicht zu den einzelnen Landesregelungen zu Gruppentreffen im Selbsthilfebereich zusammengestellt (Januar 2021).

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Quelle: www.nakos.de

Neue Selbsthilfegruppe für Covid-19-Langzeiterkrankte

Im Kreis Regensburg in Bayern hat sich eine der ersten Selbsthilfegruppen für ehemalige Covid-19-Patient*innen gegründet. Die Gruppentreffen finden vorerst allerdings nur in digitaler Form statt.

Der Bayerische Rundfunk berichtet in einem Artikel und Radiobeitrag über die Selbsthilfegruppe.

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Quelle: Bayrischer Rundfunk, www.br.de

Telefonische Krankschreibung verlängert

Aufgrund der aktuellen Lage verlängert der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)  die Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung. Diese gilt bis zum 31. März 2021. Patient*innen, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, können telefonisch bis zu sieben Tage krankgeschrieben werden. (Öffnet externen Link in neuem FensterZur Pressemitteilung)

Deutschland-Barometer Depression: massive Folgen für die psychische Gesundheit infolge der Corona-Maßnahmen

Das vierte „Deutschland-Barometer Depression“ der Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist erschienen. Jede*r zweite an Depression Erkrankte hat im ersten Lockdown massive Einschränkungen in der Behandlung seiner Erkrankung erlebt. Für ein paar Patient*innen waren Telefon- und Videosprechstunden eine gute Alternative.

Depressiv Erkrankte sind durch die Corona-Maßnahmen besonders belastet. Die Deutsche Depressionshilfe fordert daher bei künftigen Corona-Maßnahmen negative Folgen für psychisch Erkrankte stärker zu berücksichtigen.

Öffnet externen Link in neuem FensterZum Deutschland-Barometer Depression 2020

Quelle: Stiftung Deutsche Depressionshilfe, www.deutsche-depressionshilfe.de

Zusammenhalt in Zeiten von Vereinzelung: Routinen brechen und neu denken!

Ullrich Weber vom Schlaganfall Landesverband Niedersachsen e. V. gibt einen Einblick in die Verbandsarbeit in Zeiten der Corona-Pandemie. Er sieht in der aktuellen Situation nicht nur Einschränkungen, sondern auch Chancen neue Wege zugehen und Ideen auszuprobieren. (Öffnet externen Link in neuem FensterZum Artikel)

Umfrage des Inklusionsnetzes: Erfahrungen beim ersten Lockdown während der Corona-Pandemie

Das Inklusionsnetz aus Schaumburg führt im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung eine Umfrage durch.

Mit dem Lockdown im Frühjahr 2020 sind für einen längeren Zeitraum teilweise professionelle Hilfen für Menschen mit psychischer Krisenerfahrung weggebrochen. Dies hat vielerorts dazu geführt, dass durch Eigeninitiative, durch die Selbsthilfe und durch Dritte nach einer ersten Phase der Hilflosigkeit neue Aktivitäten entstanden sind, durch die Hilfen und gegenseitige Unterstützung aufgebaut werden konnten.
Eben diese Unterstützungsangebote sollen mittels der Befragung ausfindig gemacht und am Ende in einer Handreichung vorgestellt werden. Eine Beteiligung an der Umfrage ist vom 16.11. bis zum 11.12.2020 möglich. (Öffnet externen Link in neuem FensterZur Umfrage)

Quelle: Inklusionsnetz, www.eigeninitiative-jetzt.de

NAKOS: Gruppentreffen nicht verbieten

Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) macht in einer Pressemitteilung auf die unter­schiedliche Lage von Selbsthilfegruppen in Deutschland aufmerksam. Seit dem 02.11.2020 (Teil-Lock­down) ist in einzelnen Bundesländern das Treffen von Selbsthilfegruppen nicht mehr erlaubt. NAKOS weist darauf hin: „Ein generelles Verbot von Gruppentreffen über Wochen oder gar Monate schadet den Gruppenmitgliedern. Für Viele sind die Gruppentreffen lebensnotwendig." (Öffnet externen Link in neuem FensterZur Pressemitteilung)

Quelle: NAKOS, Teil-Lockdown: Gruppentreffen nicht verbieten, Pressemitteilung vom 05.11.2020, URL:
https://www.nakos.de/aktuelles/nachrichten/key@7756

Mund-Nasen-Bedeckung: Ausnahmeregelung für Menschen mit bestimmten Behinderungen und Vorerkrankungen

Das Land Niedersachsen hat zur Regelung der Maskenpflicht Ausnahmen formuliert, die durch ein ärztliches Attest oder eine amtliche Bescheinigung belegt werden muss. Vielen Menschen in Niedersachsen ist diese Ausnahmeregelung nicht bekannt. Personen ohne Mund-Nasen-Bedeckung wird oft der Zugang zu Geschäften oder anderen öffentlichen Einrichtungen zu Unrecht verwehrt, obwohl sie von der Maskenpflicht gesetzlich befreit sind. Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Petra Wontorra, möchte die Bevölkerung in Niedersachsen für diese Ausnahmeregelung sensibilisieren und bittet um einen rücksichtsvollen Umgang mit den Betroffenen.

Öffnet externen Link in neuem FensterNiedersächsisches Ministerium Soziales, Gesundheit und Gleichstellung: Presseinformation vom 02.11.2020
Öffnet externen Link in neuem FensterFAQs zum Thema Mund-Nasen-Bedeckung
Öffnet externen Link in neuem FensterAktion Mensch: Aktuelle Informationen zur Maskenpflicht

Erste Corona-Selbsthilfegruppen im deutschsprachigen Raum

Erste Betroffene gründen Corona-Selbsthilfegruppen in Deutschland. Dabei handelt es sich sowohl um Covid-19-Erkrankte als auch um Menschen mit Problemen und Einschränkungen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen. Die NAKOS hat hierzu eine aktuelle Übersicht erstellt. (Öffnet externen Link in neuem FensterZur Übersicht)

Bereits vor ein paar Monaten wurde in der Schweiz von Angehörigen der Verein "Leben mit Corona" gegründet. Dieser informiert Langzeiterkrankte sowie ihre Angehörigen und bietet Hilfe und Unterstützung, auch bei Gruppengründungen, an.

Öffnet externen Link in neuem FensterZum NAKOS-Artikel

Quelle: NAKOS: Erste Corona-Selbsthilfegruppen im deutschsprachigen Raum, Artikel vom 20.10.2020, URL: https://www.nakos.de/aktuelles/nachrichten/key@7730

Selbsthilfe in Zeiten von Corona

In der aktuellen NAKOS INFO 122 widmet sich die nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) in einem Sonderteil dem Thema Selbsthilfe und Corona. Schwerpunkte sind unter anderem Selbsthilfe und Politik sowie Videokonferenzen während der Pandemie. (Öffnet externen Link in neuem FensterZur NAKOS INFO 122)

Quelle: NAKOS www.nakos.de.

Telefonische Krankschreibung wieder möglich

Aufgrund der steigenden COVID-19-Infektionszahlen hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erneut auf eine Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung verständigt. Diese ist vorerst ab dem 19. Oktober 2020 bis zum 31. Dezember 2020 möglich. Patient*innen, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, können telefonisch bis zu sieben Tage krankgeschrieben werden. (Öffnet externen Link in neuem FensterZur Pressemitteilung)

Halt in unruhigen Zeiten: Selbsthilfe und Corona

Am 15. und 16. September haben sich die Vertreter*innen der Landesarbeitsgemeinschaften der Selbsthilfekontaktstellen und der landesweiten Selbsthilfekontakstellen getroffen und sich unter anderem über ihre Erfahrungen in der Corona-Pandemie ausgetauscht.
An vielen Orten wird die Arbeit in den Selbsthilfestrukturen dahingehend erschwert, dass viele Entscheidungsträger*innen in Politik und Verwaltung die Selbsthilfe als zentrale Ergänzung der gesundheitlichen und sozialen Versorgung nicht im Blick haben. Aus diesem Anlass haben die Vertretungen der Selbsthilfekontaktstellen Forderungen an die Politik formuliert und sie in einer Öffnet externen Link in neuem FensterPressemitteilung veröffentlicht.

Öffnet externen Link in neuem FensterNAKOS: Pressemitteilung vom 28.09.2020.

Corona-Pandemie: Herausforderung für Selbsthilfe- und Vereinsarbeit

In einem Interview schildert Dr. Martin Danner, Geschäftsführer der BAG SELBSTHILFE e. V., welchen besonderen Herausforderungen sich die Selbsthilfe- und die Vereinsarbeit in dieser außergewöhnlichen Zeit stellen müssen. Die Nutzung digitaler Medien ist für die Vereinsarbeit und den Gruppenaustausch in dieser Zeit von zenztraler Bedeutung. Auf lange Sicht sieht Dr. Martin Danner die Online-Kommunikation als sinnvolle Alternative, aber nicht als Ersatz für klassische Kommunikationsformen in der Selbsthilfe. „(…) das Zusammengehörigkeitsgefühl bei einer Videokonferenz ist bei weitem nicht so groß wie bei einem Gruppentreffen oder einer gemeinsamen Freizeitaktivität.“, so der Geschäftsführer der BAG SELBSTHILFE.(Öffnet externen Link in neuem FensterZum Interview)

Das Interview führte Sonja Koller von REHACARE.de.

Quelle: Sonja Koller (REHACARE.de): Coronavirus: Selbsthilfe- und Vereinsarbeit in Zeiten der Pandemie, Interview mit Dr. Martin Danner, 01.09.2020, Öffnet externen Link in neuem FensterLINK.

Einsatz und Kreativität: Selbsthilfegruppen gehen in der Corona-Krise neue Wege

In dem Artikel schildern Selbsthilfegruppen aus dem Landkreis Diepholz ihre Erfahrungen im Umgang mit der Corona-Pandemie.
Nachdem Lock-Down mussten sich die Gruppen neue (Kommunikations-)Wege überlegen und ausprobieren, um in Kontakt zu bleiben. Seitdem die Kontaktbeschränkungen gelockert wurden, können sich die Gruppen zwar wieder treffen, stehen aber aufgrund der Hygienevorgaben und Abstandsregelungen vor neuen Herausforderungen.

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