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Aktualisierung: Corona-Selbsthilfegruppen im deutschsprachigen Raum

Seit 2020 veröffentlicht die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) eine erste Übersicht über Selbsthilfegruppen und -initiativen zum Thema Corona. Diese exemplarische Auflistung wurde aktualisiert.(Öffnet externen Link in neuem FensterZur Übersicht)

Quelle: www.nakos.de

Oft auf sich gestellt: Das Leben junger Menschen in der Corona-Pandemie

Der NAKOS-Artikel widmet sich den Veränderungen und Herausforderungen, denen sich junge Menschen während der Corona-Pandemie stellen müssen, und gibt einen Einblick in die Möglichkeiten von (jungen) Selbsthilfegruppen. (Öffnet externen Link in neuem FensterZum Artikel)

Quelle: www.nakos.de

Selbsthilfe nach dem Corona-Lockdown

Am 10. Dezember 2021 fand der digitale Selbsthilfefachtag des AOK-Bundsverbandes statt. Wissenschaftler*innen, Mediziner*innen, Selbsthilfe-Unterstützer*innen und Selbsthilfe-Aktive diskutierten darüber, welche Auswirkungen die Pandemie auf die Arbeit der Selbsthilfe hat(te) (Öffnet externen Link in neuem Fensterzum Artikel).

Quelle: AOK-Bundesverband, aok-inkontakt.de/imperia/md/inkontakt/pdf_bund/inkontakt_bundesteil_04_2021.pdf    

Sonderregelung im Vereinsrecht

Seit letztem Jahr gelten vorübergehende Sonderregelungen im Vereinsrecht: So können zum Beispiel Mitgliederversammlungen digital oder hybrid stattfinden, auch wenn die Satzung keine entsprechende Regelung enthält.

Die Sonderregelungen wurden jetzt bis Ende August 2022 verlängert. Eine Anpassung der Satzung wird empfohlen, um die derzeitigen Möglichkeiten auch nach Wegfall der Sonderreglungen nutzen zu können.

Quellen: https://www.verein-aktuell.de/externalcontent?_leongshared_template=HAUFEDETAIL&_leongshared_externalcontentid=15_PORTLET_52396166

https://www.bmjv.de/SharedDocs/Zitate/DE/2021/0907_virtuelle_Hauptversammlung.html

https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/verlaengerung-der-corona-sonderregelungen-fuer-vereine-und-stiftungen-bis-ende-august-2022/

Kick-Off-Veranstaltung zum Thema Covid-19-Selbsthilfe

Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) und die Selbsthilfekoordination Bayern (SeKo Bayern) veranstalteten am 2.12.2021 eine Online-Veranstaltung zur Covid-19-Selbsthilfe.

Die Veranstaltung richtete sich an Menschen, die an Covid-19 erkrankt waren und sich in Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeinitiativen zusammengeschlossen haben. Bei dem Treffen konnte sich diese Zielgruppe kennenlernen, austauschen und vernetzen. Ein weiteres Austauschtreffen ist für Anfang 2022 angedacht (Öffnet externen Link in neuem Fensterzur Pressemitteilung).

Quelle: https://www.nakos.de/data/Texte/2021/NAKOS-PM-Kick-Off-Veranstaltung-Covid-19.pdf

NAKOS-Handreichung: Digitale Treffen von Selbsthilfegruppen

Digitalisierung ist auch für die Selbsthilfe ein zunehmend relevantes Thema. Seit der Corona-Pandemie treffen sich immer mehr Gruppen in virtuellen Gruppenräumen. Selbsthilfe-Kontakstellen unterstützen und beraten Selbsthilfegruppen dabei und bieten mittlerweise teilweise auch digitale Sprechstunden an.

Die die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) hat eine Handreichung entwickelt, die Hilfestellungen zu Organisation und technischen Grundlagen digitaler Treffen sowie zur Einhaltung von Vertraulichkeit gibt (Öffnet externen Link in neuem Fensterzur Handreichung).

Quelle: www.nakos.de

Petition Long COVID Deutschland

Die Initiative Long COVID Deutschland hat Ende August eine Petition an das Bundesministerium für Gesundheit übergeben. Eine zentrale Forderung der Betroffeneninitiative ist die Verbesserung der Versorgung von Long-Covid- und Post-Covid-Erkrankten. Darunter fallen zum Beispiel eine zentrale Koordinierungsstelle für Betroffene, regionale Ambulanzen zur Akut- und Nachbetreuung, die öffentliche Anerkennung von Long-Covid sowie fachübergreifende medizinische Leitlinien. (Öffnet externen Link in neuem FensterZur Petition)

Quelle: https://weact.campact.de/petitions/hilfe-bei-langzeit-covid-jetzt

Corona-Pandemie und Pflege: Einsamkeit und psychische Belastungen in den Pflegehaushalten

Die Corona-Pandemie war und ist für Pflegebedürftige und Pflegende Angehörige eine herausfordernde Zeit. Erste Zwischenergebnisse einer Pflegestudie der Hochschule Osnabrück und des Sozialverbandes VdK Deutschland e. V. zeigen, dass 78 Prozent der Pflegebedürftigen sowie 84 Prozent der Pflegenden die Zeit als belastend empfanden. Die Angst vor einer Ansteckung war groß. Fast ein Drittel der Pflegebedürftigen verließ das Haus oder die Wohnung nicht mehr. Unterstützungsangebote wurden von 37 Prozent der Pflegehaushalte nicht mehr in Anspruch genommen - unter anderem weil diese geschlossen waren.

Öffnet externen Link in neuem FensterAusführliche Informationen zur Studie und erste Zwischenergebnisse

Quelle: Sozialverband VdK Deutschland e. V., URL: https://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/pflege/81569/pflegestudie?dscc=ok, Stand: 26.08.2021

Corona-Selbsthilfegruppen im deutschsprachigen Raum

Bereits im letzten Jahr hat die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) eine erste Übersicht über Selbsthilfegruppen und -initiativen veröffentlicht. Diese exemplarische Auflistung wurde nun aktualisiert. (Öffnet externen Link in neuem FensterZur Übersicht)

Quelle: www.nakos.de

Trauernde von an Covid 19-Verstorbenen: bayernweites Selbsthilfe-Netzwerk gegründet

Unter Beteiligung von zwei engagierten Betroffenen wurde am 27.07.2021 in Weiden ein bayernweites Selbsthilfe-Netzwerk für Angehörige von an Covid 19 Verstorbenen gegründet. Unterstützt wird diese Initiative von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und dem Verein Selbsthilfekontaktstellen Bayern e. V. (Öffnet externen Link in neuem FensterZur Pressemitteilung)

Quelle: www.seko-bayern.de 

NAKOS INFO: Chronisch krank während der Pandemie

In der Juni-Ausgabe der NAKOS INFO erfahren Leser*innen, warum und wie Selbsthilfegruppen wichtige Stützen während der Pandemie waren, wie das Selbsthilfepotenzial pflegender Angehöriger gestärkt werden kann und welches Fazit Fachkräfte aus den Kontakt- und Beratungsstellen im Selbsthilfebereich nach einem Jahr Digitalisierung der Selbsthilfegruppen ziehen. (Öffnet externen Link in neuem FensterZur NAKOS INFO 123)

Quelle: www.nakos.de

Gruppengründung: Angehörige von Covid-19-Verstorbenen

Die Gründerin der neuen Selbsthilfegruppe für Angehörige von Covid-19-Verstorbenden ist auf der Suche nach Betroffenen aus ganz Deutschland. Sie "möchte eine Selbsthilfegruppe ins Leben rufen, damit sich Gleichgesinnte offen und ohne Verurteilung austauschen können.“ Unterstützt wird sie dabei von der Selbsthilfekoordination Bayern (Seko Bayern). Die Treffen werden in digitaler Form stattfinden. Das erste Gruppentreffen ist für den 5. Mai 2021 angesetzt. Weitere Informationen finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier!

Quelle: Seko Bayern, URL: https://www.seko-bayern.de/wissenswertes/selbsthilfe-und-corona/tipps-fuer-virtuelle-treffen/, Stand 27.04.2021.

Long-Covid: Selbsthilfegruppe in Wilhelmshaven

In dem NDR-Artikel wird über die Langzeitschäden durch eine Corona-Erkrankung berichtet. Für eine Frau aus Wilhelmshaven haben die gesundheitlichen Spätfolgen ihrer Erkrankung einen starken Einfluss auf ihr derzeitiges Leben. „Kraftquelle“ in dieser schwierigen Zeit ist für sie eine Selbsthilfegruppe. Die „Post-Covid“ Selbsthilfegruppe in Wilhelmshaven gibt den Betroffenen untereinander Halt und ermöglicht einen Austausch unter Gleichgesinnten. Seit Anfang des Jahres trifft sich die Gruppe regelmäßig online. Die Spätfolgen einer Corona-Erkrankung können – altersunabhängig – jede*n treffen.

Öffnet externen Link in neuem FensterZum Artikel

Quelle: Isabell Seifert: "Genesen, aber nicht gesund: Langzeitschäden durch Corona", Artikel vom 25.04.2021, URL: www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Genesen-aber-nicht-gesund-Langzeitschaeden-durch-Corona,longcovid104.html

Aktionswoche psychische Gesundheit: Online-Vorträge

Mitte März fand die Aktionswoche der Initiative Offensive Psychische Gesundheit statt. Aufzeichnungen der Vorträge sowie weitere Materialien der Aktionswoche werden von der Initiative online zur Verfügung gestellt. Themen waren unter anderem: "Was die Psyche Stark macht!" oder "Senior*innen: Wann wird aus dem Alleinsein Einsamkeit?". Die Vorträge und Materialien finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier!

Quelle: Offensive Psychische Gesundheit, URL: nextmoderator.net/44405F3M1TM3T5T5A5T0A5/workshop.aspx

Online-Befragung: Gesundheit und Gesundheitskompetenz von Menschen mit Beeinträchtigung in Zeiten der Corona-Pandemie

Die Hochschule Fulda (Fachbereich Pflege und Gesundheit), das Public Health Zentrum Fulda (PHZF) und das Interdisziplinäre Zentrum für Gesundheitskompetenzforschung (Universität Bielefeld) führen eine Online-Umfrage zu der gesundheitlichen Lage, den wahrgenommenen Herausforderungen und Barrieren sowie der Gesundheitskompetenz von Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen während der Pandemie durch. Nähere Information zur Studie und Teilnahme finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

Quelle: https://www.glandula-online.de/fileadmin/user_upload/Aktuelle_Meldungen/COVID-HL-HeLDiCo_Projektbeschreibung_mit_Teamvorstellung_LKNS_22.02.2021.pdf

Bundesweite Befragung von Selbsthilfe-Kontaktstellen: Auch in der Pandemie ist die Selbsthilfe aktiv

Am Anfang des Jahres hat die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) eine bundesweite Befragung von Selbsthilfekontaktstellen durchgeführt. In der Umfrage wurden auch Fragen zur Unterstützungsarbeit während der Corona-Pandemie gestellt. Viele der Kontaktstellen konnten in der Corona-Zeit verlässlich ihre Beratungsarbeit fortführen. Fast zwei Drittel der Anfragen im letzten Jahr betrafen psychische Erkrankungen und Suchtprobleme. Die Selbsthilfegruppen haben in der Pandemie viele verschiedene Formen gefunden, um in Kontakt zu bleiben: z. B. über Telefon (25,7 %) oder E-Mail (22,7 %). Gut ein Drittel der Gruppen hat sich nach Einschätzung der Selbsthilfe-Unterstützungseinrichtungen ausschließlich digital getroffen bzw. hat digitale Treffen mit Präsenztreffen kombiniert. Zudem sind die Gruppen in der Pandemie kreativ geworden: Sie nutzen alternative Orte für ihre Zusammenkünfte, wie z. B. Schrebergärten oder Parks.

Ausführliche Informationen zur Umfrage und weitere Ergebnisse finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

Quelle: NAKOS "NAKOS-Befragung: Selbsthilfegruppen sind wichtige Stütze in der Pandemie", Artikel vom 09.03.2021, URL: https://www.nakos.de/aktuelles/nachrichten/key@7953

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